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Turbo 2009

Bei meinem letzten Urlaub in Österreich habe ich meinen alten Klubkameraden Wolfgang Zach in Katzelsdorf besucht und ihm die neue Version des legendären Turbos abgekauft - den Turbo 2009.

Gleich vorneweg: Der Turbo 2009 fliegt phantastisch. Gleiten, Geschwindigkeitsbereich und Kurvenflug sind absolut beeindruckend. Der im Vergleich zu anderen High-End SALs sehr preisgünstige Flieger ist durchdacht aufgebaut und hervorragend verarbeitet. Vor allem Details wie die Konstruktion des Pendelleitwerks begeistern. Der Rumpf ist extrem steif und leicht und dank Kevlar-Schnauze 2.4 GHz-ready. Der Rumpf ist sehr eng und deshalb habe ich, wie von Wolfgang empfohlen, 4 Stück  Robbe FS31/Dymond D47 verbaut. Um die Hebel und Servowege zu optimieren, habe ich ein wenig herumspielen müssen ... Soweit ich nach den ersten Flügen beurteilen kann, reichen diese kleinen und leichten Servos völlig aus.

Die mitgelieferte Bauanleitung ist vermutlich auch für professionelle  Entschlüsselungsexperten eine Herausforderungen, aber dank der guten Tipps und hilfreichen Erklärungen von Wolfgang war der Aufbau des Turbos letzlich kein Problem.  Allerdings erfordert der Bau einige Denkarbeit und Sorfalt, um zu einem guten Endergebnis zu kommen - d.h. eine zuverlässige und spielfreie Mechanik, möglichst wenig Blei in der Schnauze, unkomplizierter Zusammenbau am Flugplatz, einfache Wartung. Meine Überlegungen dazu findet Ihr unter den Photos.


Setup:

Ruderausschläge (nach W. Zach):

"Maß ist Deckelkante,Wurf 1mm drüber, Gleiten genau, Thermik 2mm unten, +3mm snap flap bei voll hoch, mind.50% Differenzierung, Qr. kombiswich Q auf Seite 80% Sender Ausschlag voll, Servoarme so kurz wie geht!"

Daran habe ich mich gehalten.

Angaben dazu auch in der Bauanleitung.

Sehr interessante Bauberichte gibt es auch von Karsten Trettin:  Turbo 2008 und Turbo 2009

   
Rumpfspitze_re
Rumpfspitze_li
 Der Rumpf ist sehr eng. Um den Schwerpunkt an die richtige Stelle zu kriegen, sollten alle schweren Bauteile möglichst weit vorne sein.
 Im Bereich der Akkus ist das Balsabrett dünner geschliffen.
Seitenleitwerk
Servoanlenkung_Schnur2
 Als Anlenkung dient ein Kevlarfaden, der mitgeliefert wird.
 Schrumpfschlauch und CA Kleber (dünn) fixieren den Faden.
Buchse
Stecker
 Kein Ein-Aus Schalter sondern ein Ein-Aus Stecker.
 Je zwei Stifte sind verlötet - siehe rote Markierung.
QR_Anlenkung_Detail

Der vordere Teil der Anlenkung muss straff, aber ohne Kraft in das CFK Rohr passen. Nachdem die Servos eingeklebt sind, wird die Anlenkung zuerst am Flügel, dann am Servo eingeklickt und die Flügel festgeschraubt. Dann verschiebt man die Teile so ineinander, dass die Servos mittig stehen und auch die Klappen in Nullposition sind. Dann nochmals prüfen und mit einem Tropen dünnflüssigen Superkleber die beiden gezeigten Teile verkleben.
Die "Ruderhörner" werden von Wolfgang vorgebogen mitgeliefert. Deren Montage erfordert einiges Fingerspitzengefühl, weil es im Rumpf sehr eng ist. Am besten zuerst den richtigen Winkel und die richtige Position suchen, damit die Aluhörner nicht am Rumpf streifen, dann mit einer kleinem Trofen 5min Epoxi fixieren. Testen ob nichts streift. Falls ja - verbindung lösen, falls nein mit 90 min Epoxy oder Uhu Endfest 300 oder Araldit (langsam) verkleben.
QR_Anlenkung_Detail2
Akku_Detail2
 Die Querruderanlenkungen sind aufwändig, aber wichtig für den einfachen Zusammenbau am Flugplatz.
Der neue R6106 passt perfekt und die Reichweite von 1000m sollte mehr als genug sein.
Fluegelspitze
   

Heisser Tipp zum Zusammenbau am Flugplatz:
1. Schnauze abziehen
2. Querruderanlenkungen an den Flügeln einhängen
3. Querruderanlenkungen in den Rumpf einschieben 
4. Flügel festschrauben
5. QR-Anlenkungen in Servohebel einstecken und sichern
6. Ein-Aus Stecker einstecken
7. Schnauze anstecken
8. Startklar !

 

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